BEITRÄGE ZUR ANTHROPOLOGIE

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sápmi

Leben im Norden Skandinaviens früher und heute

Hanjo Schlüter, Lüneburg 1997.

Referat zur Kultur der Sami im Rahmen der Veranstaltung »Arktis und Antarktis« im Fach Wirtschafts- und Sozialgeographie, Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Lüneburg, Sommersemester 1997

The text decribes the culture of the Sami in northern Scandinavia, Sápmi, formerly called Lapland. Culture, religion and economy throughout the centuries are described followed by the process of colonization up to the impacts of the Chernobyl catastrophe and the situation today.

Die Sami – Herkunft und heutiges Wohngebiet

Schamanismus

Kultur der Sami vor der Kolonisation

Prozeß der Kolonisation

Rentierzucht im Laufe der Jahrhunderte

Die Tschernobyl-Katastrophe

Die Situation heute

Der Landrechtskampf der schwedischen Sami

Blick über den Tjäggelvas (Quicktime-Movie)

Literatur mit Links

 

schamanismus und nachhaltigkeit

Die Einflüsse schamanischer Weltbilder und Techniken auf die Ökologie und ihre mögliche Bedeutung für die westliche Gesellschaft.

Hanjo Schlüter, Lüneburg 1999

Magisterarbeit im Bereich »Ökologie des Menschen«
Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Lüneburg

The influences of shamans’ world views and techniques on ecology and their possible importance for the sustainable society. The text describes how the lack of satisfaction of psychic basic needs is partly responsible for the discrepancy between knowing of and acting on environmental problems.

1. Aufgabenstellung

2. Die Bedürfnisse des Menschen und ihre Befriedigung

2.1 Die physischen Bedürfnisse

2.1.1 Nahrung und Schutz

2.1.2 Die westliche Weltsicht als Handlungsgrundlage

2.1.3 Das materialistische Problem

2.2 Sexualität, Partnerschaft und Fortpflanzung

2.3 Die psychischen Bedürfnisse

2.3.1 Der Mensch will mehr als Materielles

2.3.2 Religion verknüpft die Bedürfnisse

3. Schamanismus im arktischen und subarktischen Raum

3.1 Soziales Zusammenleben und Umweltbeeinflussung in Sibirien

3.2 Krankheit als Strafe für Fehlverhalten

3.3 Der Schamane als Jagdhelfer

4. Schamanismus in Lateinamerika

4.1 Die Lakandonen in Südmexiko

4.1.1 Das Weltbild der Lakandonen

4.1.2 Das Menschenbild der Lakandonen

4.1.3 Möglichkeiten der Umweltbeeinflussung

4.1.4 Zusammenfassung und Bewertung

4.2 Die außerordentliche Pflanzenkenntnis südamerikanischer Schamanen

4.3 Pilzschamanismus in Südmexiko

4.4 Trommeln oder Drogen: Die schamanischen Varianten

5. Bewußtseinsveränderung in der modernen Welt

5.1 Vom Pilzschamanismus zur weltweiten Pilzkultur?

5.2 Die gescheiterte »psychedelische Revolution«

5.3 Der Gebrauch von Drogen in der westlichen Zivilisation

5.4 Stanislav Grofs Begegnung mit dem Tod: LSD in der Medizin

5.4.1 Das Spring-Grove-Programm

5.4.2 Zur Einordnung von LSD-Erfahrungen

5.4.3 Rückschlüsse über die Psyche des Menschen

5.5 Schamanische Kritik

5.6 Der westlichen Gesellschaft entsprungene Konzepte

6. Psychische Grundbedürfnisse in der nachhaltigen Gesellschaft

6.1 Psychische Grundbedürfnisse

6.2 Ökologisch relevante Gesichtspunkte einer geistigen Schulung

6.2.1 Paradigmenwechsel: Von der Naturbekämpfung zur Kooperation mit ihr

6.2.2 Abschied von Materialismus

6.2.3 Kontrolle der Entscheidungen

6.3 Konzepte zur Einbindung schamanischer Prinzipien in die westliche Welt

6.3.1 Akzeptanz des Wissens der naturnahen Völker

6.3.2 Vereinigung naturnaher und westlicher Wissenschaften

6.3.3 Mögliche Schulungswege für die westliche Gesellschaft

6.3.4 Schaffung einer Infrastruktur

6.4 Schlußbemerkung

7. Anhang

7.1 Glossar

7.2 Literatur

Kritik am Ansatz meiner Magisterarbeit (Jokkmokk 1999)

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zum Kapitel 1

texte zum samischen naturverständnis

Hanjo Schlüter, Jokkmokk 1999

The Sami see themselves as part of nature in which all parts are equal. On the supernatural level, their shamans see the beings of nature, i. e. animals as well as whole eco-systems, as equal to mankind. They can communicate with them and even learn from them. Mythology confirms that the Sami learned their way of living, their culture, from the wild reindeer – not in the sense of trial and error, but through teaching via the supernatural level. Religious duties do not seem to be dominant in culture shaping.

As the supernatural level, as far as the communication with nature is concerned, is not to be considered as transcendent or part of religion, it is concluded that a sustainable way of living can be achieved just by observation and understanding. However, mythology also states that the Sami exploited resources in a dangerous way and thus took the risk of losing their old hunter culture simply because the wild reindeer would disappear. Be it as it may, the replacing herder culture was sustainable as well. Parts of the old shamanic concept of nature are still alive today.

Kritik am Ansatz meiner Magisterarbeit (Jokkmokk 1999)

Einleitung und Methode

Das gegenwärtige Naturverständnis der Sami

Schamanismus verstehen

Das samische Weltbild

Das samische Menschenbild

Die Rolle des Schamanen

Die Trommel – Instrument und Dokument

Das Naturverständnis der ursprünglichen samischen Kultur

Diskussion der [samischen] Mythologie

Das samische Naturverständnis – Abschlussbemerkungen

Quellendiskussion

Literatur

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erstellt 2003, 2004 (c) hanjo schlüter | startseite | impressum

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